Aufhängelöcher / Be- und Entlüftungslöcher

 

Beim Feuerverzinken handelt es sich um ein Verfahren zur Aufbringung eines Zinküberzugs durch Eintauchen von vorbereitetem Stahl in geschmolzenes Zink (EN ISO 1461). Um ein gefahrloses Eintauchen Ihres Werkstückes in flüssiges Zink zu ermöglichen muss es verzinkungsgerecht konstruiert sein.

Unter dem Oberbegriff "Verzinkungsgerechtes Konstruieren" lassen sich Seiten füllen. Daher hier ein kurzer Überblick:

  • Be- und Entlüftungsmöglichkeiten (Löcher, Ausklinkungen) müssen an den richtigen Stellen angebracht und ausreichend dimensioniert sein.
  • An Trägern und U-Eisen müssen diverse Ausklinkungen oder Löcher angebracht sein, (siehe "Schöpfende Teile / Luftsäcke")
  • Dopplungen und Spalten sollen vermieden werden.
  • Verstrebungen und Kreuze in Geländern können zu Spannungsrissen führen.
  • Auftretende Schweißspannung in größeren Konstruktionen z. B. Schiebetoren muß beachtet, bzw. minimiert werden.
  • Das Verarbeiten von Blechen und Hohlkörpern in einen Bauteil verlangt besondere Aufmerksamkeit von Konstrukteur und Schlosser.
  • Das Einschweißen von Gittern und Welldraht kann zu Verwerfungen führen.
Auch Aufhängelöcher dürfen nicht vernachlässigt werden. Alle Werkstücke werden aufgehängt und durchlaufen so unsere Verzinkungsanlage. Bei Kleinteilen reicht meist ein Loch, größere Teile brauchen zwei Löcher zum Aufhängen. Die nötigen Löcher können meist so angeordnet werden, dass sie an der Sichtseite nicht stören. Wir beraten Sie gerne, am besten vor Beginn Ihrer Produktion.
Ihr Interesse voraus gesetzt, bitten wir Sie unter dem Stichwort "Verzinkungsgerechtes Konstruieren" unser Informationsmaterial anzufordern: FON 02434 990 90 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Verzinkerei März Pulverbeschichtung - In Berg 40 - D-41844 Wegberg - Tel.: 0 24 34 / 99 09-0 - Fax: 0 24 34 / 79 14 - info@feuerverzinken.de